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Schließ diesen Tab. Im anderen Tab ist malziBOT noch genau so offen, wie du es verlassen hast.
Datenschutz
Stand: 27. Oktober 2026
Das Wichtigste in Kürze
- Du meldest dich nicht an. Du brauchst nur den Code, den dir deine Workshop-Leitung sagt.
- Schreib keinen Namen und nichts Privates in deinen Wunsch. Dein Wunsch geht an eine KI.
- Diese Seite speichert deinen Wunsch nicht, auch deine Sprachaufnahme nicht. Mistral hebt ihn 30 Tage auf, um Missbrauch zu erkennen.
- Mistral ist eine Firma in Frankreich. Manche Helfer von Mistral sitzen in anderen Ländern, auch in den USA. Verträge sollen deinen Wunsch dort schützen.
- Keine Cookies, keine Werbung, kein Mitzählen, wer du bist.
- Der Code geht von deinem Gerät direkt an den Roboter. Nicht über das Internet.
- Klappt etwas nicht, kannst du mit „Melden“ einen Fehlerbericht schicken. Das machst du nur, wenn du willst. Er ist anonym und wird nach 90 Tagen gelöscht.
Wer ist verantwortlich?
Verantwortlich ist die Einrichtung, die diese Seite betreibt:
Angaben der Einrichtung fehlen
Die Einrichtung, die diese Seite betreibt, hat ihre Angaben noch nicht eingetragen. Es fehlt: Name der Einrichtung, Anschrift, E-Mail-Adresse. Sie werden auf dem Server in der Datei privat/daten/einstellungen.php eingetragen.
Fragen zum Datenschutz: die Einrichtung (Angaben im Impressum)
Bist du jünger als 14?
Dann tippst du deinen Wunsch. Sprechen ins Mikrofon gibt es erst ab 14 Jahren. Deine Stimme verrät etwas über dich. Mistral AI nimmt laut seinen Bedingungen keine Daten über Kinder unter 14 an. Deine Workshop-Leitung achtet darauf.
Schreib keinen Namen und nichts über dich in den Wunsch. Dann kommt nichts über dich zur KI. Ob du mitmachen darfst, klären die Leute vom Workshop vorher mit deinen Eltern.
Musst du etwas angeben?
Nein. Kein Gesetz und kein Vertrag verlangt, dass du malziBOT benutzt oder etwas eintippst.
Ohne Wunsch kann die KI aber keinen Code schreiben. Dann passiert einfach nichts. Den Workshop-Code brauchst du, damit die Seite geht. Er sagt nichts über dich.
So läuft ein Wunsch ab
- Du gibst den Workshop-Code ein. Der Server prüft ihn und merkt sich nichts über dich.
- Du schreibst oder sagst deinen Wunsch. Beim Sprechen nimmt dein Browser höchstens eine Minute auf. Das Mikrofon geht nur an, wenn du auf den Knopf drückst und es erlaubst.
- Dein Wunsch geht an den Server dieser Seite. Er prüft zuerst mit einer Wortliste, ob der Wunsch passt. Dann schickt er ihn an Mistral AI. Eine Sprachaufnahme macht Mistral zuerst zu Text.
- Mistral prüft den Wunsch noch einmal auf unpassende Inhalte und schreibt den Code. Danach prüft Mistral, ob der Code wirklich zu deinem Wunsch passt. Dafür geht dein Wunsch mit dem Code noch einmal an Mistral. Mistral bekommt nur den Wunsch und was es für den Code braucht (welcher Roboter, bei einem Fehler der erste Code). Nicht deine IP-Adresse, nicht deinen Namen.
- Der Code kommt in deinen Browser. Dein Browser prüft ihn, ohne ihn auszuführen. Drückst du auf „Vorschau abspielen“, spielt dein Browser den Code in einem abgeschirmten Bereich nach. Von dort kommt er nicht an deine Dateien.
- Beim Senden verbindet sich dein Browser direkt per Bluetooth oder Kabel mit dem Roboter.
- Seite zu – alles weg. Nur welches Mikrofon gewählt ist, merkt sich dein Browser auf diesem Gerät, damit du es nicht jedes Mal neu wählen musst. Solange der Tab offen ist, merkt er sich außerdem eine Zufallsnummer für den Schutz vor Missbrauch (siehe unten).
Wenn eine Maschine Nein sagt
Die Wortliste und Mistral prüfen deinen Wunsch automatisch. Passt er nicht, schreibt die Seite keinen Code. Du kannst den Wunsch anders sagen oder deine Workshop-Leitung fragen.
Das Nein gilt nur für diesen einen Wunsch. Niemand merkt es sich. Es sammelt auch niemand Wissen über dich.
Was aufgehoben wird – und wie lange
- Dein Wunsch, deine Aufnahme, der erkannte Text, der Code: Der Server dieser Seite hebt sie gar nicht auf. Er schreibt sie weder in eine Datei noch in ein Protokoll. Nur wenn du selbst einen Fehlerbericht schickst, bleibt dieser eine Bericht (siehe unten). Mistral hebt Eingaben und Antworten laut seiner Datenschutzerklärung 30 Tage auf, um Missbrauch zu erkennen, und löscht sie dann.
- Fehlerbericht: Drückst du auf „Etwas stimmt nicht? Melden“, wählst du, was nicht gestimmt hat, und kannst einen Satz dazuschreiben. Vor dem Senden siehst du genau, was mitgeht: dein Wunsch, der Code, die Erklärung, was die Prüfung gemeldet hat, der Roboter, der Browser und der Tag. Nicht dabei: der Workshop-Code, dein Name, deine IP-Adresse, die Uhrzeit. Der Bericht bleibt auf dem Server dieser Seite, nur die Einrichtung sieht ihn in ihrem Admin-Bereich, um malziBOT zu verbessern. Er geht nicht an Mistral. Nach 90 Tagen löscht malziBOT ihn von selbst. Schreib keinen Namen in den Satz.
- Zähler: nur, wie oft am Tag die KI gefragt und ins Mikrofon gesprochen wurde, damit die Kosten im Rahmen bleiben. Kein Bezug zu einer Person.
- Schutz vor Missbrauch: Wer den Workshop-Code zu oft falsch eingibt, muss kurz warten. Zwischen zwei Programmen und zwei Aufnahmen auf einem Gerät liegt eine kurze Pause. Dafür merkt sich der Server eine Kennung, die aus der IP-Adresse berechnet und mit einem Zufallswert verschlüsselt ist. Die IP-Adresse selbst speichert malziBOT nicht. Damit sich Kinder am selben Ort (gleiche Internet-Adresse) nicht gegenseitig bremsen, schickt die Seite dazu eine Zufallsnummer dieses Tabs mit. Sie sagt nichts über dich, liegt nur in diesem Tab und ist weg, sobald er zu ist. Auch sie speichert der Server nur verschlüsselt. Falsche Codes zählen nur 15 Minuten und werden danach beim nächsten Zugriff gelöscht. Für die Pause merkt sich der Server nur, wann dieses Gerät zuletzt ein Programm oder eine Aufnahme bekam; ist das älter als 2 Minuten, wird es beim nächsten Zugriff gelöscht. Nach einem richtigen Code merkt sich der Server die Kennungen höchstens 12 Stunden, damit du bei großem Andrang nicht warten musst.
- Programme je Kind: Damit die Einrichtung weiß, wie viele Programme ein Workshop braucht, merkt sich der Server, solange ein Workshop läuft, welche verschlüsselten Tab-Kennungen ein Programm bekommen haben. Ist der Workshop vorbei, bleiben davon nur Summen übrig (wie viele Programme, wie viele Tabs, wie viele Workshops); die Kennungen sind weg.
- Anmeldung der Erwachsenen: Nur wer sich anmeldet, bekommt ein technisch nötiges Cookie: „malzibot_konto“ in der Verwaltung für Workshop-Leitungen (siehe „Für Workshop-Leitungen mit eigenem Konto“), „malzibot_admin“ im Admin-Bereich für den Betrieb dieser Installation. Jedes gilt nur für seinen Bereich. Nach der Anmeldung gilt es auf diesem Gerät 30 Tage, auch wenn der Browser geschlossen wird. Es endet sofort mit „Abmelden“ und auf allen Geräten, wenn das Passwort geändert wird. Dazu kommt bei der Anmeldung das Cookie „malzibot_geraet“ mit einer Zufallsnummer, 365 Tage lang. Der Server speichert sie nur verschlüsselt und erkennt daran ein Gerät wieder, auf dem schon jemand angemeldet war. Meldet sich jemand auf einem neuen Gerät an, bekommt das Konto (oder der Admin) eine kurze Info-Mail. Die Seite für Kinder setzt kein Cookie.
- Protokolle des Webservers: Wie bei jeder Website kann der Webhoster Zugriffe protokollieren. Das legt der Hoster fest, nicht malziBOT. Den Hoster nennt die Einrichtung auf Nachfrage.
Wer beteiligt ist
- Mistral AI SAS, 15 Rue des Halles, 75001 Paris, Frankreich (EU). Bekommt den Wunsch oder die Sprachaufnahme, schreibt daraus Code und prüft danach mit Wunsch und Code, ob der Code zum Wunsch passt. Mistral arbeitet im Auftrag der Einrichtung (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO). Die Einrichtung nutzt dafür ihr eigenes Mistral-Konto. Mistral hebt Eingaben 30 Tage auf, um Missbrauch zu erkennen. Für ein paar Dinge ist Mistral selbst verantwortlich, nicht die Einrichtung (Einzelheiten unten für Eltern, Workshop-Leitungen und Einrichtungen).
- Helfer von Mistral (Unterauftragsverarbeiter): Rechenzentren und Sicherheitsdienste, die meisten im Europäischen Wirtschaftsraum, einige weltweit oder in den USA. Mistral führt sie im Trust Center auf: trust.mistral.ai.
- Webhoster der Einrichtung: stellt den Server bereit, auf dem diese Seite läuft.
Sonst niemand: Schriften, Programme und Bilder liegen auf dem Server dieser Seite. Es gibt keine Analyse-Werkzeuge, keine Werbung und keine eingebetteten Dienste.
Deine Rechte
- Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung: malziBOT speichert nichts, was dir zugeordnet werden kann. Du kannst trotzdem jederzeit fragen: die Einrichtung (Angaben im Impressum).
- Datenübertragbarkeit: Du darfst Daten, die du selbst gegeben hast, mitnehmen. malziBOT hebt deinen Wunsch aber nicht auf. Darum gibt es nichts zum Mitnehmen. Deinen Code kannst du selbst kopieren.
- Widerspruch: gegen den Schutz vor Missbrauch per E-Mail an die Einrichtung (Angaben im Impressum).
- Einwilligung zurücknehmen: Du oder deine Eltern könnt die Einwilligung jederzeit zurücknehmen, ohne Grund, per E-Mail an die Einrichtung (Angaben im Impressum). Ab dann schickst du keine Wünsche mehr. Was vorher passiert ist, bleibt erlaubt.
- Beschwerde: bei der Österreichischen Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien (dsb.gv.at).
Grundlage: Art. 7 Abs. 3, Art. 15 bis 18, 20, 21 und 77 DSGVO.
Für Workshop-Leitungen mit eigenem Konto
Erwachsene, die Workshops leiten, bekommen hier ein Konto: bei der Einrichtung, über eine Einladung oder, wenn die Einrichtung es erlaubt, selbst angelegt. Dafür speichert malziBOT auf dem Server dieser Seite:
- Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort, das Passwort nur als nicht umkehrbarer Hash.
- Zeitpunkte: angelegt, eingeladen, bestätigt, zuletzt angemeldet, zuletzt eine Mail bekommen.
- Ihr Guthaben an Bot-Builds mit Gutschriften und Abzügen (höchstens die letzten 100), dazu die Zahl der verbrauchten Bot-Builds je Tag der letzten 31 Tage.
- Die Einstellungen Ihres Workshops: Workshop-Code, Ende, Profi-Schalter, Standard-Dauer.
- Ihre Anmeldungen („Meine Anmeldungen“): je Gerät Browser und System grob (etwa „Chrome · Windows“), seit wann und wann zuletzt aktiv, dazu die verschlüsselte Nummer aus dem Cookie „malzibot_geraet“. Keine IP-Adresse.
- Bei einem Gutschein die Kennnummer der Konten, die ihn eingelöst haben (keine Adresse).
- Bei einem Team-Konto: Name der Einrichtung, Name und Funktion der Person, die den Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließt, Datum, Uhrzeit und Fassung der Zustimmung. Diesen Nachweis hebt malziBOT bis drei Jahre nach Ende des Vertrags auf. Dazu, wer zum Team gehört und wer eingeladen ist.
- Verzichten Sie beim Beenden eines Teams oder beim Löschen auf ein restliches Guthaben, speichert malziBOT Zeitpunkt, Zahl der Bot-Builds, Ihre E-Mail-Adresse und den Text der Erklärung. Das gehört zu einer Buchung und bleibt sieben Jahre.
Wünsche, Programme und Aufnahmen der Kinder in Ihrem Workshop speichert malziBOT auch hier nicht.
Zweck und Rechtsgrundlage: Ihr Konto bereitstellen und Ihr Guthaben führen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Mails bekommen Sie nur als Einladung, zum Bestätigen des Kontos, für „Passwort vergessen“, zum Bestätigen einer neuen Adresse oder eines neuen Passworts und als Info bei einer Anmeldung auf einem neuen Gerät (Datum, Uhrzeit, Browser und System grob, keine IP-Adresse, mit dem Link „Das war ich nicht“), keine Werbung. Sie gehen über den Mailserver des Webhosters oder ein Postfach der Einrichtung.
Speicherdauer: bis Sie das Konto löschen. Ein Konto, das nicht innerhalb von 7 Tagen bestätigt wird, löscht malziBOT von selbst. Ein Einladungslink gilt 7 Tage, ein Link zum Bestätigen 24 Stunden, ein Link für ein neues Passwort eine Stunde (nach einer Wiederherstellung durch den Admin 7 Tage), ein Link zum Bestätigen einer Änderung 24 Stunden, „Das war ich nicht“ 7 Tage. Eine Anmeldung steht in der Liste, bis Sie sich abmelden, höchstens 30 Tage; ein Gerät bleibt bekannt, bis es 365 Tage lang nicht mehr angemeldet war.
Ihre Rechte: Ihr Konto löschen Sie jederzeit selbst unter Einstellungen, „Konto löschen“. Auskunft, Berichtigung und alle anderen Rechte von oben: die Einrichtung (Angaben im Impressum).
Datensicherung und Änderungsprotokoll
Damit nach einem Fehler, einem Angriff oder einem versehentlichen Löschen nichts verloren ist, sichert malziBOT die gespeicherten Daten und hält fest, was sich daran ändert.
- Datensicherung: jeden Tag eine Kopie der Daten dieser Installation (Konten, Einstellungen, Guthaben, Teams, Gutscheine, Verzichtserklärungen, Verträge zur Auftragsverarbeitung, Tageszähler und Bewertungen), dazu eine vor dem Löschen eines Kontos und vor jedem Zurückholen. Passwörter stehen darin nur als Hash, wie im Bestand. Nie in einer Sicherung sind Fehlerberichte, falsche Workshop-Codes und Passwörter, Wartezeiten und Gerätekennungen: Für sie gelten nur die kürzeren Fristen weiter oben.
- Änderungsprotokoll: zu jeder Änderung an einem Konto, wann sie war, welche Angaben sich wie geändert haben und wer sie ausgelöst hat (Admin, das Konto selbst, der Workshop des Kontos oder malziBOT). Ein neues Passwort steht dort nur als „geändert“, ohne Wert. IP-Adressen, Gerätekennungen und Wünsche stehen nie darin; Kinder kommen nicht als Person vor, nur als „Workshop von Konto X“.
Schutz: Sicherungen und Protokoll sind mit AES-256-GCM verschlüsselt und liegen außerhalb des Web-Ordners. Jeder Eintrag des Protokolls enthält eine Prüfsumme des vorigen, so fällt jede nachträgliche Änderung auf. Einsehen und Zurückholen kann nur der Admin dieser Installation. Sicherungen bleiben auf dem Server; malziBOT verschickt keine per Mail. Eine Kopie außerhalb des Servers lädt der Admin bei Bedarf selbst herunter.
Zweck und Rechtsgrundlage: Sicherheit der Verarbeitung und Wiederherstellung (Art. 32 DSGVO); das Konto verlässlich bereitstellen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und das berechtigte Interesse an sicheren, verfügbaren Daten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Speicherdauer: Sicherungen 30 Tage, Einträge des Protokolls 30 Tage; danach löscht malziBOT sie von selbst. Ein gelöschtes Konto ist sofort aus dem Bestand entfernt, aus Sicherungen und Protokoll spätestens nach 30 Tagen. Auskunft umfasst auf Wunsch auch die Angaben in Sicherungen und Protokoll.
Für Eltern, Workshop-Leitungen und Einrichtungen
malziBOT wird nur begleitet eingesetzt: im Unterricht oder in einem Workshop, mit einer Workshop-Leitung. Getippte Wünsche sollen keine Angaben über Personen enthalten; die Seite weist darauf hin, die Begleitperson achtet darauf.
Den Wunsch ins Mikrofon sprechen ist erst ab 14 Jahren vorgesehen, denn dabei wird die Stimme aufgenommen. Die Bedingungen von Mistral AI (Commercial Terms, Abschnitt 2.2 c) schließen personenbezogene Daten von Kindern unter dem Alter der digitalen Einwilligung aus; in Österreich liegt es bei 14 Jahren (§ 4 Abs. 4 DSG). Teilnehmende unter 14 tippen ihren Wunsch und sprechen nicht ins Mikrofon; die Begleitperson achtet darauf.
Für Minderjährige verlangt Mistral AI außerdem eine rechtlich ausreichende Einwilligung der Eltern. Die Einrichtung informiert die Eltern vor dem Einsatz und holt diese Einwilligung ein (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; ab 14 Jahren willigen Jugendliche selbst ein, § 4 Abs. 4 DSG). Öffentliche Schulen klären mit der Schulleitung, auf welcher Rechtsgrundlage sie digitale Lernwerkzeuge einsetzen. Der Schutz vor Missbrauch und die Tageszähler dienen dem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, für öffentliche Schulen im Rahmen ihrer Aufgaben).
Rechtsgrundlagen im Einzelnen
- Wunsch, Sprachaufnahme, Prüfung mit Wortliste und Moderation, Code: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), siehe oben.
- Fehlerbericht: freiwillig und anonym; soweit der Satz dazu doch etwas über eine Person verrät, Einwilligung durch das Abschicken (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Gelöscht nach 90 Tagen.
- Kennung zum Schutz vor Missbrauch: berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb und an begrenzten Kosten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Tageszähler: nur Zahlen ohne Bezug zu einer Person, also keine personenbezogenen Daten.
- Anmeldung in der Verwaltung und im Admin-Bereich (Cookies, Liste der Anmeldungen, Info-Mail bei einem neuen Gerät, Bremse bei falschen Passwörtern): berechtigtes Interesse an einer sicheren Anmeldung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Protokolle des Webservers: berechtigtes Interesse an Sicherheit und Stabilität der Seite (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Wo Mistral selbst verantwortlich ist
Im Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Data Processing Addendum) ist die Einrichtung Verantwortliche und Mistral Auftragsverarbeiter (Abschnitt 2.1). Die Einrichtung schließt ihn mit Mistral über ihr eigenes Konto ab. Für diese Zwecke ist Mistral nach Abschnitt 2.3 selbst Verantwortlicher:
- Automatische Moderation, um Mistrals Bedingungen durchzusetzen, und Überwachung auf Missbrauch: Dafür bewahrt Mistral Eingaben und Ausgaben 30 Tage auf (Privacy Policy, Abschnitt 5).
- Training der KI-Modelle, aber nur, wenn die Einrichtung dem Training in ihrem Mistral-Konto nicht widersprochen hat (Opt-out; Commercial Terms, Abschnitt 4.2). Bewertungen mit „Daumen hoch/runter“ verwendet Mistral immer zum Training; malziBOT schickt keine. Preview-Modelle, für die der Widerspruch nicht gilt, sind nicht eingeschaltet.
- Nutzungs- und Betriebsdaten zu zusammengefassten oder anonymen Statistiken, ohne die Inhalte der Wünsche und ohne Training.
Mistral stützt sich dafür in seiner Datenschutzerklärung (Abschnitt 3) auf eigene Grundlagen: für Moderation und Missbrauchskontrolle auf den Vertrag, für das Training auf sein berechtigtes Interesse. Rechte gegenüber Mistral als Verantwortlichem lassen sich direkt bei Mistral geltend machen (privacy@mistral.ai, 15 Rue des Halles, 75001 Paris). Anfragen zur Auftragsverarbeitung leitet Mistral an die Einrichtung weiter (DPA, Abschnitt 4.3).
Übermittlung in Länder außerhalb der EU
malziBOT schickt Anfragen an Mistrals EU-Zugang api.eu.mistral.ai. Dort verarbeitet Mistral die Anfragen in der EU bzw. EFTA (Regional inference). Konto, Schlüssel und Verrechnung verwaltet Mistral nicht regional. Mistral setzt Unterauftragsverarbeiter und eigene Konzerngesellschaften ein, die meisten im Europäischen Wirtschaftsraum, einige auch außerhalb, etwa Cloudflare (weltweit), CrowdStrike (EWR und USA) und Mistral AI Inc. (USA). Eine Übermittlung in ein Drittland, auch in die USA, ist deshalb möglich.
Mistral übermittelt laut seinem Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Abschnitt 8.1) nur in Länder mit einem Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO) oder auf Grundlage geeigneter Garantien, insbesondere der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914, Art. 46 DSGVO). Die Standardvertragsklauseln sind auf eur-lex.europa.eu veröffentlicht; die aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter steht unter trust.mistral.ai/subprocessors.
Automatisierte Entscheidungen
Die Wortliste dieser Seite und die Moderation von Mistral lehnen unpassende Wünsche automatisch ab. Das hat keine rechtliche Wirkung und beeinträchtigt niemanden erheblich: Es wird nur dieser eine Wunsch nicht umgesetzt, er kann anders formuliert werden, und die Begleitperson hilft. Eine automatisierte Entscheidung im Sinn von Art. 22 DSGVO findet daher nicht statt. Es gibt keine Profilbildung.
Pflicht zur Angabe
Die Angaben sind weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben und für keinen Vertragsabschluss nötig. Wer keinen Wunsch eingibt, bekommt keinen Code; weitere Folgen hat das nicht (Art. 13 Abs. 2 lit. e DSGVO).
Widerruf und Speicherdauer
Ein Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) wirkt für die Zukunft; die Verarbeitung bis dahin bleibt rechtmäßig. Er ist formlos an die Einrichtung (Angaben im Impressum) möglich. Bei Mistral liegen Eingaben bis zu 30 Tage; die Einrichtung kann Mistral um Unterstützung bei Anfragen von Betroffenen bitten (DPA, Abschnitt 4.2). Die Einrichtung prüft die Einstellungen ihres Mistral-Kontos vor dem Einsatz.